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Abfallwirtschaftsplanung

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Entwicklung, Bewertung und Dokumentation abfallwirtschaftlicher Strategien für Kommunen, überregionale kommunale Planungsgemeinschaften und Bundesländer

Die Abfallwirtschaftspläne der Bundesländer sowie die kommunalen und regionalen Abfallwirtschaftskonzepte/-programme beschreiben zukunftsweisende Strategien einer

  • rechtssicheren,
  • kostenorientierten und
  • ökologischen Abfallwirtschaft.

Wesentlich hierfür sind die ortsspezifischen Gegebenheiten, wie Gebiets- und Sammelstrukturen, Anlagenbestand, vertragliche Bindungen etc. und die abfallpolitische Zielsetzung.

Perspektivisch gewinnt eine möglichst vollständige Abfallverwertung gerade auch des Haus- und Sperrmülls zunehmend an Bedeutung. So verfolgt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit das Ziel, bis 2020 die 100% Verwertung der Siedlungsabfälle zu erreichen. Zukunftsträchtige Konzeptionen der stofflichen und energetischen Restabfallverwertung orientieren sich zunehmend auch an den Aspekten der Minimierung des Ressourcenverbrauchs und des Ausstoßes klimaschädlicher Emissionen durch die energetische Nutzung der erheblichen Biomasseanteile des Abfalls.

Leistungen:

  • Strukturierung und Weiterentwicklung von abfallwirtschaftlichen Konzeptionen
  • Erstellung von Variantenbetrachtungen
  • Bewertung der Rahmenbedingungen zur Umsetzung
  • Erstellung der erforderlichen Unterlagen
  • Beratung bei der Umsetzung

Dabei kann das Witzenhausen-Institut auf planerische Erfahrungen aus Projekten für über 20 Kommunen, regionale Arbeitsgemeinschaften und Länder zurückgreifen.
 

 

Abfallprognosen

Entwicklung und Plausibilitätsprüfung von Prognoseszenarien

Fundierte Prognosen der Entwicklung des Abfallmengenaufkommens und der zu erwartenden Stoffqualitäten sind unverzichtbarer Baustein der abfallwirtschaftlichen Planung. Ob Kapazitätsplanungen für Behandlungsanlagen, Mengenausschreibungen oder sonstige Vertragsgestaltungen - eine realistische Einschätzung der zukünftigen Mengenentwicklung erhöht die Investitions- und Vertragssicherheit und reduziert das Kostenrisiko.

Auf der Basis eines breiten Erfahrungsschatzes aus über 10-jähriger Projekterfahrung erstellt das Witzenhausen-Institut für Sie Abfallprognosen auf kommunaler, regionaler sowie betrieblicher Ebene.

Leistungen:

  • Prognosen der Abfallmengenentwicklung
  • Prognosen der Entwicklung der Abfallzusammensetzung und Abfallqualitäten
  • Herleitung differenzierter Prognoseszenarien
  • Sensivitätsbetrachtungen für die wesentlichen Einflussfaktoren
  • Abstimmung auf die spezifische Aufgabenstellung und Potenziale vor Ort
  • Abstimmung auf zukunftsweisende Entsorgungstechnologien


 

Gebührensysteme

Strukturanalysen, Konzeptionierung und Umstellungen

Vor dem Hintergrund der Weiterentwicklung der rechtlichen Anforderungen an Gebührensysteme sind die bestehenden Kriterien weiter spezifiziert worden wie z.B.

  • Nachvollziehbarkeit der Gebührenstruktur,
  • Praktikabilität im Verwaltungsvollzug,
  • Gebührensicherheit,
  • Kostenminimierung.

Insbesondere sollen die Gebühren verursachergerecht erhoben werden. Des Weiteren ist darauf zu achten, dass von der Gebührengestaltung als Lenkungsinstrument Anreize für die Vermeidung und Verwertung von Abfällen ausgehen. Die Erfüllung dieser beiden Anforderungen erweist sich zunehmend als Grundlage bestandskräftiger Satzungen und Gebührenbescheide.

Es gibt kein Patentrezept für die Wahl der Bemessungsgrundlage und die Berechnung von Abfallgebühren!

Basis ist das lokale Leistungsprofil des kommunalen Dienstleistungsbetriebes bestimmt durch den Umfang des abfallwirtschaftlichen Leistungsspektrums wie der erbrachten Service- und Beratungsleistungen, der installierten Getrennterfassungssysteme etc.

Das Witzenhausen-Institut berät Sie bei der Bewertung Ihres bestehenden Gebührensystems, identifiziert und bewertet mögliche Optimierungspotenziale und erarbeitet konkrete Vorschläge für mögliche Modifikationen des bestehenden bzw. die vollständige Neugestaltung des Gebührensystems.

Leistungen:

  • Bewertung des abfallwirtschaftlichen Leistungsspektrums
  • Bewertung der Grundstruktur (Grund-/Leistungs-/Sondergebühren, Bemessungsgrundlagen etc.)
  • Bewertung von Rechtssicherheit, Verursachergerechtigkeit, Lenkungsfunktion, Anreizen zur Vermeidung und Verwertung, Nachvollziehbarkeit und Transparenz, Praktikabilität, Verwaltungsaufwand und Kosten
  • Vergleich mit Gebührensystemen anderer öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger
  • Strukturierung von Abfall- und Gebührensystemen und Integration in die bestehende Abfallwirtschaftsstruktur
  • Unterstützung bei der Erstellung von Gebührenbedarfsrechnungen


 

 
 
Witzenhausen-Institut GmbH, Werner-Eisenberg-Weg 1, 37213 Witzenhausen, Telefon: 05542/9380-0