Forschungsvorhaben Bio-OPTI vorgestellt

spacerIm Vorfeld des 10. Bad Hersfelder Biomasseforums wurden am 26. Oktober 2016 die Ergebnisse des Forschungsvorhabens Bio-OPTI vorgestellt. Das Vorhaben, das vom Bundeswirtschaftsministerium im Rahmen der energetischen Biomassenutzung finanziell gefördert wurde, hatte zum Inhalt, welche Potenziale an Nahrungs- und Küchenabfällen in Deutschland noch vorhanden sind und welche Auswirkungen eine gesteigerte Erfassung dieser Abfälle auf die gesamte Akteurskette haben würde. Hierbei wurde sowohl die Erfassung in den Haushalten als auch die Erfassung durch die öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger begutachtet. Darüber hinaus wurde untersucht, welche Auswirkungen die gesteigerte Erfassung auf die Aufbereitungstechnik von Biogasanlagen hat und welche ökologischen und ökonomischen Effekte zu erzielen sind. Der Abschlussbericht wird voraussichtlich Anfang 2017 vorgelegt werden.

Die die Präsentation des Workshops sowie der Einführungsvorträge von Herrn Dotzauer, Deutsches Biomasseforschungszentrum und Frau Neumann, Projektträger Jülich finden sie hier:

  Optimierung der Biogasausbeute durch effiziente Erfassung und Vergärung von Nahrungs- und Küchenabfällen in Deutschland (Bio-OPTI)

  Martin Dotzauer (DBFZ Deutsches Biomasseforschungszentrum, Leipzig): Flexible Bioenergie – Anforderungen des Energiesystems und Entwicklung der Rohstoffpotenziale

  Heike Neumann (PtJ Projektträger Jülich, Berlin): Biogene Rest- und Abfallstoffe – geht da noch was in der Forschung?

  Wo liegen noch ungenutzte Potenziale an Nahrungs- und Küchenabfällen?

  Wie kann die Erfassung in den Haushalten und durch die örE optimiert werden?

  Sind unsere Biogutvergärungsanlagen für gesteigerte Mengen an Nahrungs- und Küchenabfällen gerüstet?

  Wie hoch ist die Ressourcen- und Klimarelevanz einer gesteigerten Getrennterfassung von Nahrungs- und Küchenabfällen?